Die bestandene IHK Sachkundeprüfung nach § 34a ("34a-Schein") ist der Einstieg in die Bewachung, aber mit 34aPlus kommen Sie deutlich weiter!

Sicherheits-Mitarbeiter mit Schriftzug "SECURITY"auf dem Rücken vor Straßen-Absperrung, ggf. auch im Stadion oder bei einem Konzert.
Was geht mehr mit 34aPlus?

Mittlerweile werden immer mehr Arbeitsstellen im Sicherheitsgewerbe ausschließlich mit Nachweis der erfolgreich abgelegten IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (sog. "34a-Schein") vergeben.
Eine reine 40-stündige Unterrichtung bei der IHK (sogenannte "U40") bringt kaum noch etwas, obwohl sie von den IHK/HK oder beauftragten Bildungsträgern laufend angeboten wird.
Selbst wenn gesetzlich nur die Unterrichtung gefordert wird, haben sich viele Arbeitgeber - meist auf Druck der örtlich zuständigen Gewerbeaufsichtsämter, des BAMF oder der jeweiligen Landesämter für Migration und Flüchtlinge - dazu entschlossen, nur noch solche Mitarbeiter/innen einzustellen, die bereits die Sachkundeprüfung abgelegt haben.
 
Einerseits ist der Arbeitsmarkt leergefegt und für die Unternehmen ist es schwer geworden, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Andererseit werden an Interessenten im Arbeitlosengeldbezug (Alg1 und Hartz4) derzeit leider zu selten Bildungsgutscheine für entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben bzw. ihnen aktiv angeboten, an Bildungsmaßnahmen für das Sicherheitsgewerbe teilzunehmen.

Wenn Sie also gern an einem Vorbereitungslehrgang für die IHK-Sachkundeprüfung teilnehmen wollen, müssen Sie selbst aktiv werden.
Einerseits können Sie sich zunächst an uns wenden, damit wir besprechen können, welcher Kurs für Sie der richtige ist. Andererseits sollten Sie bereits frühzeitig bei Ihrer Integrationsfachkraft (IFK) beim Jobcenter oder Ihrem Arbeitsvermittler oder Ihrer Arbeitsvermittlerin bei der Agentur für Arbeit vorstellig werden und Ihr Anliegen mit Nachdruck schildern.

Der gesamte Arbeitsmarkt der Privaten Sicherheit ist im Wandel und immer mehr Unternehmen bieten seriös und tariflich bezahlte, sozialversicherungspflichtige und sichere Arbeitsplätze an.
Ein TIPP dazu:
Achten Sie in Ihrem eigenen Interesse darauf, sich nicht auf unseriöse Angebote einzulassen. Auch wenn es "gute" Freunde, Bekannte oder Familienangehörige sind, die im Besitz einer Bewachungserlaubnis sind und die ein Bewachungsgewerbe betreiben - wenn diese sich nicht an die gesetzlichen und sonstigen Vorgaben und Regeln halten, sollten sie überlegen, ob es sich lohnt, sich selbst dadurch in Gefahr zu bringen. 
Konkretes Beispiel: Wenn Sie ohne IHK-Sachkunde in einem der sachkundepflichtigen Bereiche arbeiten, ist sowohl der Gewerbetreibende als auch die Beschäftigten von einem Bußgeld bis zu 5000 Euro bedroht!    

Wenn Sie die IHK-Sachkunde bestehen und weiterführende Lehrgänge, wie z.B. unseren Lehrgang 34aPlus | Grundlagen für Sicherheitskräfte erfolgreich durchlaufen haben, müssen Sie sich auf unseriöse Arbeitsangebote nie mehr einlassen, denn dann haben Sie - in den allermeisten Fällen auch ohne, dass Sie räumlich flexibel sein müssten - sehr viel Auswahl an Arbeitgebern und Arbeitsstellen!

Eine Beschreibung unserer unterschiedlichen Schulungen, Lehrgänge oder Module finden Sie hier ...  

Kiel, 22.03.2018 | zuletzt geändert: 23.11.2019

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